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Wissenswertes zum Thema Altersvorsorge

Problematik der Gesetzlichen Rentenversicherung

Immer mehr Bürger haben Zweifel an der Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung, ihren tatsächlichen Rentenanspruch kennen jedoch die wenigsten. Offizielle Studien zeigen, dass knapp die Hälfte der Arbeitnehmer ihre Rentenansprüche zu hoch einschätzen.

Dieser Zweifel ist nicht unbegründet: In den zurückliegenden 40 Jahren hat sich in der gesetzlichen Rentenversicherung das zahlenmäßige Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern von etwa 3:1 auf 2:1 verschoben. Trotz massiver Eingriffe auf der Leistungsseite stiegen deshalb die Kosten der Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung ständig an.

Dieser Trend wird sich in den kommenden 40 Jahren nicht nur fortsetzen sondern sogar noch beschleunigen. Um 2040 dürfte das zahlenmäßige Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern bei annähernd 1:1 liegen.

Die absehbaren Folgen sind weitere Leistungskürzungen bei steigendem Gesamtaufwand.

Mit der letzten Rentenreform 2001 hat die Bundesregierung das Rentenniveau des Eckrentners (Das ist die Renten eines Versicherten, der 45 Jahre lang Beiträge aus einem Durchschnittseinkommen abgeführt hat) von 70,1% bis 2030 auf 67,8% seines letzten Nettoeinkommens gesenkt. Parallel dazu wurde dem altersschwachen Umlageverfahren eine staatlich geförderte, kapitalgedeckte Zusatzrente zur Seite gestellt (Riester-Rente). Das neue Mischsystem soll die Alterssicherung demographiefester machen, denn das alte System verliert zusehends seine Finanzierungsbasis.

Vor diesem Hintergrund wächst die Bedeutung der privaten Altersvorsorge. Der Gesetzgeber hat dies erkannt. Allerdings kann durch die staatlich subventionierte private Vorsorge nur für jüngere Jahrgänge ein gewisser Ausgleich geschaffen und die programmierte Versorgungslücke, die im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung auftritt, geschlossen werden. Versicherte im mittleren Lebensalter müssen demgegenüber Sparanstrengungen auf sich nehmen, die über die staatlich geförderten Maßnahmen hinausgehen.

Entscheidend ist jedoch, dass möglichst viele Haushalte unverzüglich mit ihrer privaten Altersvorsorge beginnen.

Mit jedem Jahr, das ungenutzt verstreicht, wird eine auskömmliche Alterssicherung schwieriger.

Fazit:

Je früher Sie eine geeignete Vorsorge treffen, um so weniger Kapital müssen Sie dafür aufwenden, um Ihre vorhandene Versorgungslücke zu schließen.

Welche ist die für Sie geeignete private Vorsorge? Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten rechtzeitig Vorsorge für später zu treffen, jedoch ist nicht jede Vorsorgeart für jeden gleich gut geeignet. Bei der Auswahl der geeigneten Produkte spielen Ihre Renditewünsche, Risikobereitschaft und persönliche Vorlieben eine große Rolle.

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